Renko/Charité

Arbeitsgruppen der Experimentellen Endokrinologie

Aktive Forschung ist der Grundpfeiler unserer Arbeit am Institut für Experimentelle Endokrinologie.

Die hier beheimateten Arbeitsgruppen forschen in Bereichen der Grundlagenwissenschaft und translationalen Anwendung von aktuellen Erkenntnissen aus der Endokrinologie.

 

 

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Arbeitsgruppen am Institut für Experimentelle Endokrinologie

Am Institut für Experimentelle Endokrinologie forschen engagierte Mitarbeiter an aktuellen Themen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, natürlich in enger Kooperation. Die einzelnen Auftritte der verschiedenen AGs spiegeln die spezifischen Expertisen und Projekte wider.

Foto:Höfig/Charité

Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppen des klinisch-theoretischen Instituts sind Biosynthese, Transport, Stoffwechsels und Wirkung von Schilddrüsenhormonen, Hormonwirkungen auf den Energie- und Fettstoffwechsel sowie in der Tumorbiologie und Gehirnentwicklung. Im Fokus stehen auch Beziehungen zwischen essenziellen Spurenelementen wie Jod, Selen und Eisen mit dem Hormonsystem ebenso wie die Biosynthese, Funktionsaufklärung und Fehlfunktionen von Selenoproteinen. Diese enthalten die 21. proteinogene Aminosäure Selenocystein, wie zum Beispiel die Enzymfamilie der Dejodasen oder das Selentransportprotein Selenoprotein P. Weiterhin werden Autoantikörper gegen endokrin relevante Zielmoleküle charakterisiert und diagnostisch erfasst, vor allem im Kontext verschiedener menschlicher Autoimmunerkrankungen.

Die Entwicklung, Validierung und Anwendung neuer immunologischer, analytischer und funktioneller Testverfahren für endokrin relevante Moleküle wie Hormone, Rezeptoren oder sogenannte 'endocrine disruptors' sind ein wichtiges Forschungsgebiet der wissenschaftlichen Einrichtung. So wurden mehrere neue Immunoassays für Schilddrüsenhormonmetabolite, neuroendokrin aktive Peptide, Selenoproteine und Bioassays für Hormone aufgebaut und jetzt in Studien angewendet.